26. Juli 2014

Drallrohre nach dem Vorbild der Natur

Beim Drallrohr nach dem Vorbild der weisen Madame Natur handelt es sich um eine einfache technische Maßnahme, mit welcher man sich den Sog des sich einwirbelnden Wassers zu nutze macht. Diesen pulsierenden Sog-Effekt, kann man beliebig steigern. Sofern eine Impulskammer, für solche Rohre gebaut, sinnrichtig aus der Natur kopiert wird! Soll heißen, das dieses Impulsgefäß, welches den nötigen Bewegungsanschub gibt, sicherstellt, das sich in ihm der gewollte, stabile Wirbel bildet (Siehe Aufsatz Doppelnegativrohr – wird nachgereicht). Den Sog-Effekt kann man auch mit der Atmung und dem Herzschlag eines höher organisierten Organismus' vergleichen. Hält man sein sensibles Ohr ans Ende besagter Wendelrohre, durch welches das Wasser in den berühmten Spiralraumkurven fließt, so wird man eine erschreckend lebendige Atmung wahrnehmen, welche sich in keinster Weise, von der Atmung eines lebendigen Organismus, unterscheidet. Man kann sich natürlich auch ein anderes System ausdenken aber ein Badezuber wird dafür wohl nicht langen. Es müssen natürlicherweise bestimmte Rahmenbedingungen gegeben sein damit sich der Sog in gewünschter Weise an die Arbeit geht, und nutzbar gemacht werden kann. Es soll ein System sein, was es erlaubt einen Unterdruck im Ansaugbereich aufzubauen und das ist bei dem Drallrohr mit aufgesetzter „eiförmiger“ Impulskammer natürlich sehr gut möglich. Gleichzeitig und Außerdem lässt sich so ein Rohr gut in Kreisläufe und somit in technische Systeme integrieren (z.B. Hauswasserleitungen oder Gartenanlagen) dazu aber mehr in künftigen Aufsätzen. Schauen wir mal in die Natur - in unsere Eigene - wo die Blutadern ähnlich den Wendelrohren durch unseren Körper mäandrieren. Die besonderen funktionalen Zusammenhänge zum Aufbau des Soges sind natürlich hypothetisch aber durchaus in einer etwas vorsichtigeren Art und Weise formulierbar, als es diejenige des Herrn Schauberger war. Wir versuchen es mal auf eine Art und Weise, welche sich für einfachere Geister als Viktor es war, eignet:

Ein Wirbel der sich selbst überlassen ist, verschwendet seine aufgenommene Energie im Aufbau einer hohen inneren Rotation und Dynamik die letzten Endes auf einen Punkt hinsteuert - welcher die Energie als Reibung verzehrt. Siehe Abgangswirbel beim Entlassen des Badewassers. Das ist ein Gleichgewichtsvorgang in der Natur der dafür sorgt, dass so ein Wirbel sich nicht ins Unermessliche beschleunigen kann. Was passiert, würde dies geschehen, wissen wir alle gut genug, besonders wenn wir in den Vereinigten Staaten von Amerika wohnen. Beim Spiralwendelrohr (Drallrohr) geht es nun darum einen Wirbel, der seine Eigendynamik und die aufgenommene Energie in Vortrieb und somit Sog verwandelt, zu erzeugen und zu erhalten. Schaut man so eine Schraubung an, könnte man sich so einen Vorgang durchaus vorstellen, da durch die Eindellung der Windungen im und um's Rohr herum, wie wir sie in unseren hergestellten Rohren platzieren, eine Situation geschaffen ist, welche dem sich eindrehenden Wasserzopf, neben dem Antrieb durch die Gravitation, zusätzlich eine Vorwärtsbewegung abzwingt. Das ist wie bei einer Schraube, welche sich in einer Mutter dreht. Die räumliche Wendelung (2. planetare Bewegungskomponente - Viktor schreibt davon) dient dabei gewissermaßen dem gleichen Effekt, nur um eine Ebene höher. Damit sich so ein Vorgang stabilisieren kann müssen natürlich ganz besondere Verhältnisse herrschen, und das ist der Knackpunkt - das ist eben nicht so einfach. Die aufgenommene Energie stammt nicht nur aus dem kosmischen Ätherfeld, durch die kosmische Resonanz anhand der planetaren Bewegung, sondern, wichtigerweise auf der unteren Oktave betrachtet, aus der Wärme welche aus der unmittelbaren Umgebung, eines sich in Betrieb befindenen Drallrohres, stammt. Deshalb müssen die Rohre aus Kupfer sein, weil Kupfer und z.B. auch Silber hervorragende Wärmeleiter sind. Gold ist ebenfalls vorzuziehen. Wasser welches an Gold vorbeifließt erfährt in Drallrohrsystemen eine stärkere Verdichtung, also eine Erhöhung des Biomagnetismus, als in Systemen ohne Gold. Das System muss ja Wärme absorbieren oder abstrahlen können, in dem Maße wie es auch Bewegungsenergie aufbaut. Es ist natürlich klar, dass dadurch der zweite Hauptsatz der Thermodynamik verletzt wird aber der ist bloß ein Sonderfall, den die Schulwissenschaft zum Gesetz erhoben hat und das bis heute nicht kapiert. Die Natur ist nun mal syntropisch, (also negentropisch), wir aber haben eben keine biologische Naturwissenschaft sondern eine Wissenschaft der toten Natur. Ein Wirbelrohr ist ein syntropisches System, ein naturrichtiges System, um es mit Viktors Worten zu schreiben. Fließt dieser Wasserzopf eines schalen und wärmeren Wassers nun mit Hilfe der Gravitation sozusagen von Oben nach Unten durch solch eine sich in der Drehrichtung abwechselnde Doppelspiralrohrkonstruktion, zu welcher sich immer wieder im Querschnitt nach unten hin verjüngende und in der Spirale enger werdende Kupferrohre befinden, an dessen oberen Ende ein mit der Eispitze nach unten zeigendes Kupferei oder Ähnliches, z.B. entsprechende bodenlose Glas- oder Keramikflaschen (Experimente mit solchen günstigen Alternativen wurden durchgeführt), den ersten Drehimpuls (Impulsgefäß) fürs Wasser gibt, dann haben wir die Möglichkeit, im obenstehenden, gerade erwähnten Kupferei (Flasche) eine Fruchtstoff-Befruchtungsstoff-Infusion (Kohlestoff-Sauerstoff-Injektion) zu ermöglichen, welche dem Wasser die wichtigsten Stoffe beigibt, welche eben gerade im natürlichen Kreislauf in den verschiedenen Erd- und Felsschichten des Planeten nur aufs Wasser warten. Wenn nun in der natürlichen Umgebung das Wasser mit den Kohlestoffen (Basestoffen) und dem von ersteren gebundenen Sauerstoff nicht mehr lange im Schoße der Erde harren kann, da es nach Ausgleich sucht, wird es dank der Planetenrotationsunterstützung und der in der Atumsphäre entstehenden Wärme, auf die höchsten Bergspitzen aufsteigen, um im Schoße des Waldes nieder plätschernd leicht zu expandieren, um die Luft (Sauerstoff) einatmen zu können. Auch dies haben wir nur zu kopieren. Dies sind Erkenntnisse die jeder selbst leicht erlangen kann, wenn er nur anfängt mit Drallrohren und anderem spiraligen Gedöns zu experimentieren (geht und spielt).



Mit lebendigen Grüßen und im Auftrage der Madame Natur.

PP

 

25. Juli 2014

Hohlraum-Struktur-Effekt (CSE) - Teil 8

Die natürlichen Phänomene der Antigravitation und Unsichtbarkeit von Insekten auf Grund des Hohlraum-Struktur-Effekts, definiert durch Viktor Grebennikov

(Original im Englischen: http://keelynet.com/greb/greb.htm - ins Deutsche übertragen von Paul Patzig)



TEIL 8

 
Und außerdem bekomme ich mit, das von anderen Leuten ähnliche Erfindungen gemacht wurden, welche es ebenfalls nicht sehr eilig damit haben ihre Entdeckungen irgendwelchen Bürokraten mitzuteilen. Sie bevorzugen es lieber, unter der Deckung von seltsamen Scheiben, Triangeln, fliegenden Quadraten mit irisierendem Schimmer, durch die Nachthimmel zu ziehen.
Ich falle, oder vielmehr sinke ich nach unten, ich orientiere mich, schaue ob irgendjemand in der Nähe ist, dann bremse ich abrupt, 40 Meter über dem Grund und lande sicher wo ich es immer machte. Auf einer niedlichen Lichtung des großen Waldes in dem Schutzgebiete. Man wird es nicht auf der Karte finden und selbst wenn du hier wärst, wärest du nicht in der Lage es zu entdecken.

Bitte verurteilt mich nicht für die Tatsache, das da Zweige mehrerer Espen verletzt wurden. Die strikte vertikale Landung und auch der Start sind sehr schwierig und die ursprüngliche Flugbahn ist zum größten Teil schräg, besonders beim Start, wenn die Plattform aus unerfindlichen Gründen mal weg von der Sonne oder umgekehrt getragen wird. Ich löse die Schrauben auf dem Steuerelement, dann verkürze ich es wie die Teleskopantenne eines tragbaren Radios und ziehe es aus der Plattform welche ich zusammenklappe. Jetzt ist es wieder der Koffer eines Malers, ein Behältnis für Farben, nur etwas dicker. Ich packe den Koffer, sowie etwas Nahrung und einige Werkzeuge zum reparieren des Zaunes in meinen Rucksack und mache mich auf den Weg zu der mittleren Lichtung zwischen des Espen und den kurzen Büschen der Hundsrose. Noch bevor ich Wald verlasse, sehe ich ein gutes Omen, eine Familie von feuerroten Giftpilzen, welche in einem weiten Bogen aufgereiht im Waldbette, auch genannt Hexenring, stehen.

Warum Hexe? Und im Allgemeinen, warum sollte jemals jemand auf diese wunderschönen Pilze im sibirischen Wald treten, sie zerstören? Oft fragte ich die Pilzesucher, warum sie diese Pilze zerstören? Die Antwort war: Weil sie giftig sind. Aber Rasen, Ton, Zweige, Baumstümpfe und Steine sind ebenfalls ungenießbar. Würden hier also Felsen anstatt dieser Pilze stehen, würde sie niemand zertreten. Mir scheint, dies widerfährt diesen Pilzen nur, weil sie lebendig sind. Sie wurden mit den Füßen abgetreten, nur um sie zu töten. Was ist das dann? Haben die Menschen das wirklich in ihrem Blut? Einen Pilz zu zerstören, einen Käfer zu zertreten, einen Vogel zu erschießen, einen Hasen, ein Bison? Und ist das nicht Sadismus und wo die Kriege herstammen? Dem Blut? Man will es wirklich nicht glauben, aber ich sah mich selbst auf den Füßen eines Außerirdischen. Ich komme auf die Erde um die Menschen zu besuchen und sehe wie sie Pilze zertreten, Insekten zerquetschen, Vögel erschießen und all das Andere ...
 
Was würde ich tun !? Ich würde sofort mein Raumschiff umdrehen und verschwinden. Für mindestens 500 Jahre würde ich nie wieder zurück kommen. Was, mein werter Leer, würdest Du machen?

Es ist gut, das zumindest diese kleine Familie von Giftpilzen verborgen vor den bösen Augen und den grausamen Füßen ist. Jeden Sommer erfüllt es mich mit Freude, dieses spezielle Leben mit seinem Zinnoberrot, den großen feuchten Kappen und den weißlichen Schuppen zu sehen. Aber hier ist die Lichtung, auf welche ich schreite und mein Herz niedersinkt mit einer konstanten Sehnsucht für diese liebliche, ferne Natur von Isilkul, aber auch mit einer Furcht das einige „Meister“ entscheiden könnten, sie platt zu pflügen, aber auch mit einer Freude das sie bisher unberührt, unbeschnitten und unzertrampelt ist.

Und es bedeutet wirklich nichts, das ich in meinem Rucksack eine zusammengeklappte und neutralisierte Plattform mit gravitationalen, mikrozellulären Filterblöcken, und zwischen ihnen, eine gefaltete Stange mit Feldregulatoren und einem Gurt, um mich selbst am Gerät zu befestigen, habe. Was für einen Unterschied macht es, dass ich mit meiner Entdeckung etwa fünfzig Jahre vor der zeitgenössischen Wissenschaft bin!? Die Menschen sind immer noch dabei dieses und noch viele andere Geheimnisse von Materie, Raum, Gravitation und Zeit zu meistern.

Aber keine Überzivilisation von irgendeinem Planeten aus irgendeiner Übergalaxie wird diese Lichtung mit seinem komplexen, fragilen und zitternden Leben, mit seinen graziösen Rispengräsern, der süßen Wiese und dem Federgras neu erschaffen. Wo sonst, in welcher Ecke des Universums wirst du die selben lilablauen Glockenblumen, in welchen solche halbdurchsichtigen Blumenfliegen ihren Liebestanz vollführen, finden? Auf welch anderem Planeten würde ein fast treuer blauer Schmetterling auf deiner ausgestreckten Hand den salzig käsigen Geschmack deiner Haut kosten. Oder anders, auf deiner deinen Fingern auf und ab laufen, dabei seine grauen, zarten Flügel, mit den rundaugenförmigen Ornamenten, öffnen und wieder schließen?

Es ist noch nicht lange her, seitdem wir, die Menschen, die ersten fliegenden Luftballone, dann Flugzeuge und später kraftvolle Raketen durch den Luftraum schickten. Was ist das Nächste? Als nächstes fliegen wir zu anderen Sternensystemen mit einer Geschwindigkeit, schnell wie das Licht? Aber auch die nächste Galaxie wäre dann immer noch unerreichbar. Doch die Menschheit, wenn sie denn die Betitelung „Intelligent“ verdient hat, wird noch viele Rätsel des Universums und dessen Hürden überwinden. Dann erst werden andere Welten im Universum für uns erreichbar werden, egal ob sie Trillionen von Lichtjahre entfernt sind von hier. Es wird geschehen, es ist alles nur eine Frage der Vernunft, der Wissenschaft und der Technologie. Diese Lichtung wird verschwinden, wenn niemand mehr, wie ich, da ist, um sie zu erhalten.


Was ist zu dieser Zeit wertvoller für die Menschheit? Die Insekten zu behalten oder die selbst hergestellten Geräte, in der Lage einen zenithalen Zug von mindestens 100 Kilogramm und eine Fortbewegungsgeschwindigkeit von Vierzig bis Fünfzig Kilometer in der Minute zu entwickeln? Ich bitte Sie, meine Leser. Aber denken sie gut nach, bevor Sie eine Antwort geben. Schau auf diese Bilder. Dies ist mein einfaches zusammengebautes Gerät. 
 

2. Juli 2014

Hohlraum-Struktur-Effekt (CSE) - Teil 7

Die natürlichen Phänomene der Antigravitation und Unsichtbarkeit von Insekten auf Grund des Hohlraum-Struktur-Effekts, definiert durch Viktor Grebennikov

(Original im Englischen: http://keelynet.com/greb/greb.htm - ins Deutsche übertragen von Paul Patzig)



TEIL 7


 
Ich stieg wieder auf und vorwärts und als bald sah ich mir bekannte Landstriche. Eine Strassenkreuzung, ein Passagierbahnhof auf der rechten Seite der Autobahn. Nach weiteren fünf Kilometern sah ich dann endlich die orangefarbenen Leisten des Zaunes zum Schutzgebiet. In diesem Jahr wird dieses Reservat 20 Jahre alt. Wie viele Male habe ich dieses Kind geschützt? Vor Trouble und Bürokraten, vor mit Chemie beladenen Flugzeugen, vor Feuer und vielen anderen bösen Taten!

Und das Land der Insekten ist lebendig und gut.

Ich sinke und bremse, was bewerkstelligt wird durch das Verstellen der Filterblenden unter der Plattform, sehe bereits das Dickicht vom Kraut. Karottenkraut mit seinen leuchtend azurblauen Blütenköpfen und all den Insekten und eine unglaubliche Freude überkommt mich, nimmt mir meine Müdigkeit. Denn ich war es der dieses Stück Erde rettete, auch wenn es nur weniger als sieben Hektar waren.

Bereits seit über zwanzig Jahren ist hier niemand mehr gefahren, hat niemand das Gras geschnitten, außer die Rinder, und der Boden ist stellenweise auf 14 Zentimeter angestiegen. Nicht nur mehrere lokal vom aussterben bedrohte Arten von Insekten sind zurückgekehrt, sondern auch solche Kräuter wie das Federgras und seltene Sorten wie „Purple Scorzonera“, mit ihren großen Blüten, mit dem Morgengeruch von Schokolade, und viele andere Pflanzen. Ich fühle den dicken Geruch der Kuckucksblume, nur dieses mittlere Glück riecht so. Es ist gleich hinter dem Zaun des Schutzgebietes (Park) und erfüllt mich noch einmal mit der freudigen Erwartung an eine weitere Begegnung mit der Welt der Insekten.

Hier sind sie, ich kann sie sehr gut auch aus zehn Metern Höhe über dem Boden sehen, auf den weiten regenschirmartigen und azurblauen Blüten der Karottenpflanzen: Dunkelorange Schmetterlinge sitzen auf ihnen in Gruppen. Schwere Hornissen beugen die weißen und gelben Blütenstände der Rispengräser, ingwer- und blaufarbene Libellen mit zitternden breiten Flügeln und derem feinen Netz von Adern schweben neben meinem Kopf. Ich werde noch langsamer und sehe unter mir einen plötzlichen Blitz: Mein Schatten, bisher nicht sichtbar, ist endlich erschienen und gleitet nun langsam entlang dem Unkraut und den Büschen.
Aber ich bin sicher hier, nicht eine Seele um mich herum und die Autobahn dreihundert Meter nördlich der Umzäunung ist nun leer. Ich kann landen. Die Stängel der höchsten Kräuter rascheln an meinem Podium, der Plattform mit den Panel-blöcken. Doch bevor ich auf einer kleinen Erhebung lande, steige ich, in einem Anfall von Freude, nochmal schnell auf, in dem ich die Blenden per Handkontrolle öffne (spreize). Die Landschaft unter mir wird schnell immer kleiner. Auf der rechten Seite ist Roslavka mit dem zentralen Anwesen der staatlichen Farm von Lesnoi, welche schon aussieht wie eine kleine Stadt. Links von der Eisenbahn ist die Zweigniederlassung von Lesnoys Rinderfarm Komsomolsk. Sie sind umgeben von einem gelben Ring aus trockenem Stroh. Im äußersten Westen, wo die glatte Kurve der Eisenbahn verschwindet (Dies ist eigentlich verwirrend, die Bahnstrecke ist gerade wie ein Pfeil) gibt es kleine Häuser und der Yunino-Bahnhof ist sechs Kilometer entfernt. Jenseits des Yunino sind die grenzenlosen Weiten von Kasachstan, welche in einem heißen und bläulichen Dunst ertrinken.
Und hier ist es, unter mir, Isilkulia, das Land meiner Jugend. Es ist sehr unterschiedlich. Es ist anders als wie es auf den Karten und Plänen, mit den Schriften und Zeichen, erscheint. Es ist groß, grenzenlos, lebendig, durchsetzt mit dunklen, verwickelten Inseln von Feldgehölzen, wolkige Schatten, Licht und klare Flecken von Gewässern. Die riesige Scheibe der Erde erscheint immer  konkaver. Ich habe die Ursache dieser vertrauten Illusion noch nicht ausmachen können. Ich steige höher, die wenigen weißen Wolkenmassen sinken immer tiefer, und der Himmel wird dunkler als weiter unten, tiefblau. Die Felder, welche durch die Wolken sichtbar sind, sind alle mit einem dicken blauen Dunst bedeckt, und es ist schwierig, sie auszumachen. Schade das ich meinen vier Jahre alten Enkel Andrej nicht mitnehmen kann. Die Plattform könnte uns beide leicht heben, doch man kann nicht vorsichtig genug sein.
Meine Güte, was mache ich? Warf ich etwa einen Schatten auf die Lichtung? Das bedeutet das ich gerade von tausenden Menschen gesehen werden kann, wie neulich in dieser denkwürdigen Märznacht. Es ist jetzt Tag und ich könnte ausgemacht werden als eine Scheibe, Quadrat oder schlimmer noch als meine Person. Da ist auch ein Transportflugzeug, welches lautlos und mit schnell wachsender Größe auf mich zu kommt. Ich sehe schon den kalten Schimmer seines Körpers und das pulsieren seiner unnatürlich roten Blinklichter. Schnell hinunter!!! Ich bremse abrupt, mache eine Drehung, die Sonne hinter meinem Rücken lassend. Mein Schatten sollte mir gegenüber sein auf einer konvexen Wand einer weißen Wolke. Aber da ist nichts, nur eine bunte Herrlichkeit, ein schillernder heller Ring, welcher allen Piloten vertraut sein sollte, über mir.
Ich seufze, das bedeutet, das mich oder meinen Doppelgänger, in Gestalt des Triangels, des Quadrates oder der banalen Untertasse, niemand gesehen hat. Mir kommt ein Gedanke (ich muss sagen das trotz der Unannehmlichkeiten die Fantasie im fallenden Flug schneller funktioniert): Was ist, wenn ich unter 5 Milliarden Menschen nicht der Einzige bin, der solch eine Entdeckung gemacht hat. Was nur, wenn fliegende Geräte, welche auf dem gleichen Prinzip basieren, egal ob Professionell oder Hausgemacht, schon lange konstruiert und getestet wurden? Aber alle Abschirmplattformen haben die gleiche Qualität. Manchmal werden sie sichtbar für andere Menschen. Piloten sehen sie als „humanoide“ in Silberkostümen, entweder kurz und grün, oder flach, wenn sie aus Pappe gemacht sind (Woronesch, 1989) usw.. So kann es sein, das diese keine Ufo-Besatzungsmitglieder sind sondern temporär „verformte“, so erscheint es den Beobachtern, Erdenpiloten und Erbauer von kleinen Plattformen, so wie meine, die ihre Erfindungen zuverlässig gemacht haben.
Mein Rat an Diejenigen, welche während ihres Studiums über Insekten auf das gleiche Phänomen stoßen, und Tests ihres „Gravitoplanes“ machen (Übrigens bin ich davon überzeugt, das man ohne das Studium an Insekten diese Entdeckungen nicht machen wird): Fliegt nur an schönen Sommertagen um zu verhindern in Gewittern oder unter Regen zu arbeiten. Fliegt nicht zu hoch oder zu weit. Nehmt nicht ein Ding vom Landeareal mit. Baut alle Teile eures Gerätes in maximaler Stärke und testet euer Gerät nicht in der Nähe von Überlandleitungen, Stromleitungen, Städten, Transporten oder Menschen.
Das beste Testgelände ist eine einsame Waldlichtung, so weit weg von menschlichen Siedlungen, wie nur möglich. Andernfalls könnte ein Phänomen, bekannt als Poltergeist, im Umkreis von ein paar Dutzend Meter, unerklärliche Bewegungen von Haushaltsgeräten und deren an- und auschalten und sogar deren Brände verursachen.
Ich selbst habe keine Erklärung dafür, aber es scheint, dass diese Phänomene eine Folge der Zeitunterbrechung sind, eine komplizierte und gefährliche Sache. Nicht ein einzelnes, noch so kleinsten Fragment oder Partikel sollte während des Fluges oder der Landung fallen gelassen werden. Wir sollten nicht das Dalnegorsk-Phänomen vom 29. Januar 1986 vergessen, welches für den Erfinder scheinbar tragisch war, als das ganze Gerät zerfetzt und auf ein riesiges Gebiet verstreut wurde und nur kleine Fetzen der Filterzellen gefunden wurden. Es war unmöglich sie chemisch zu analysieren, so wie es sein sollte. Erinnere Dich daran, als ich schrieb, das Insekten aus einem Reagenzglas einfach verschwanden oder mal hier und dann dort waren. Ein Loch war in der Glasröhre, welche sonst intakt war. Es stelle sich heraus, das diese Löcher solchen in Fensterglas ähnelten. Letztere erscheinen manchmal in Wohn- und Bürogebäuden, gelegentlich in Sprüngen der Fenster in verschiedenen Zimmern und Etagen. Ein Loch ist 3-5 mm im Durchmesser auf der Außenkante, wird dann breiter, ähnlich einem Kegel und am Ausgang beträgt der Durchmesser dann 6-15 mm. Einige Löcher sind geschmolzen oder von brauner Farbe an den Außenkanten, wie bei meinem Insekt und dem Reagenzglas.
Es scheint, das diese Art von Poltergeist nicht, wie ich vorher annahm, durch kurzlebige Mikroplasmoiden einer Art von winzigem Kugelblitz, jedoch von Teilchen und Körnchen welche, während des Testbetriebes eines Gerätes, ähnlich dem Meinen, sorglos fallen gelassen wurden, entstand. Die Fotos der Fensterlöcher auf diesen Seiten sind dokumentarisch und von mir im Wissenschaftszentrum der Landwirtschaft nahe Novosibirsk gemacht worden. Ich kann sie jedem zeigen, der sie sehen möchte. Diese Löcher erschienen zwischen 1975 und 1990, aber keines von ihnen , mit vielleicht der Ausnahme des Letzten, beziehen sich auf meine Flüge.
Warum habe ich die Angaben meiner Entdeckung zu dieser Zeit nicht offen gelegt? Erstens braucht man Zeit und Energie für den Nachweis der Wahrheit. Beides hatte ich nicht. Ich weiß aus eigener bitterer Erfahrung wie es ist, keine Anerkennungen für frühere Entdeckungen, einschließlich dem Hohlraum-Struktur-Effekt, zu bekommen. Sie, meine Leser, da bin ich mir sicher, sind jetzt überzeugt.

Dies waren die Ergebnisse meiner langwierigen und mühseligen Anstrengungen, Anerkennung für diesen Effekt zu erhalten:

Jede weitere Korrespondenz mit Ihnen zu diesem Thema und der Patentanmeldung ist kontraproduktiv.“

Ich persönlich kenne einige der Hohepriester der Wissenschaften und bin mir sicher, egal wo ich darum bemüht war ein Publikum mit solcher Person zu bekommen (was praktisch unmöglich ist) und ich folgendes tat:

  • Öffnen meines Malerkoffers
  • Den Lenkstab befestigen
  • Den Griff drehen
  • an der Decke schweben

, er wäre kein bisschen beeindruckt, oder schlimmer noch, er würde den Betrüger aus seinem Büro schmeißen. Ich schaue Hoffnungsvoll in jene Zeiten wo junge Leute solche „Priester“ ersetzen werden.

Die zweite Grund für meine „Nicht-Offenlegung“ ist objektiver. Ich fand diese antigravitiven Strukturen nur in einer Art von sibirischen Insekten. Ich benenne nicht mal die Klasse zu der jene Insekten gehören, denn sie scheint, durch die Bevölkerungsexplosion, am Rande des Aussterbens zu sein. Diese Welle die ich damals registrierte war möglicherweise lokal und endgültig. Daher … würde ich den Namen der Gattung und der Art preisgeben dann würden wahrscheinlich ehrenlose Menschen, nur halb kompetent in der Biologie, ausschwärmen um auch die letzten Exemplare dieses Wunders einzufangen.
Was garantiert, das sie nicht hunderte von Lichtungen durchpflügen und dutzende von Wäldern niedermetzeln würden, um das potentiell lukrative Angebetete zu bekommen? Deshalb habe ich diesbezüglich alles in diesem Kapitel und den Zusätzen als „Science Fiction“ stehen lassen. Möge die Natur ihnen diese Geheimnisse nie preisgeben. Das würde einiges an Mühe kosten und sie wären nie in der Lage es mit Gewalt zu bekommen, so wie es noch einige Millionen Arten von Insekten auf diesem Planeten gibt.
Verbringe mindestens eine Stunde auf die morphologische Studie eines jeden von ihnen, dann berechne die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten des Ungewöhnlichen und ich werde dir freundlicherweise Fleiß und ein sehr langes Leben wünschen, gerade wenn du dir keine freien Tage nehmen kannst und acht Stunden am Tag arbeitest. Du würdest dann tausend Jahre Leben brauchen.
Ich hoffe ich werde verstanden und in Vergebung gebracht von solchen meiner Leser, welche sofortige Informationen meiner Entdeckung nicht für egoistische Zwecke sondern für ihre Neugier einsetzen wollen. In der Tat, was würdest du in meiner Lage tun, wenn du nur im besten Interesse für die Natur handelst?

1. Juli 2014

Hohlraum-Struktur-Effekt (CSE) - Teil 6

Die natürlichen Phänomene der Antigravitation und Unsichtbarkeit von Insekten auf Grund des Hohlraum-Struktur-Effekts, definiert durch Viktor Grebennikov

(Original im Englischen: http://keelynet.com/greb/greb.htm - ins Deutsche übertragen von Paul Patzig)



TEIL 6

 
Ich legte die kleine, konkave Chitin-platte unter das Mikroskop um wieder unter starker Vergrößerung ihre seltsame sternförmige Zelle zu überprüfen. Ich bewunderte wieder dieses Meisterwerk der Natur und platzierte es auf einer anderen identischen Platte, welche die selben ungewöhnlichen Zellen auf einer seiner Seiten hatte.

Aber Nein! Das Detail riss sich los von meiner Pinzette; für ein paar Sekunden hing es gehalten über der anderen Chitin-Platte, drehte sich ein paar Grad im Uhrzeigersinn, rutschte nach rechts, drehte sich nun anders herum, schwang und fiel abrupt auf den Tisch. Sie können sich vorstellen, was ich in diesem Moment fühlte … als ich wieder zu Sinnen kam befestigte ich einige Platten mit einem Draht, das war nicht einfach zu bewerkstelligen und ich war nur erfolgreich, wenn ich sie Vertikal positionierte. Dabei heraus kam ein vielschichtiger Chitin-Block welchen ich auf den Tisch legte.

Auch ein relativ großes Objekt, wie z.B. ein Papiertacker, konnte nicht drauf fallen, etwas drückte es nach oben und zur Seite. Als ich den Tacker auf der Oberseite des „Blockes“ befestigte, wurde ich Zeuge von unglaublichen, unmöglichen Dingen, wie z.B. das der Tacker für einen Augenblick lang nicht mehr sichtbar war. So realisierte ich, das es kein Leuchtfeuer sondern etwas gänzlich anderes war. Und wieder war ich so begeistert, das alle Objekte um mich herum neblig und wackelig wurden. Es war mit einer großen Anstrengung verbunden mich für ein paar Stunden zu konzentrieren um weiter zu arbeiten. Nun, so fing es an. Natürlich bleibt noch viel zu verstehen, zu überprüfen und zu testen. Ich werde sicherlich all meinen Lesern über die feineren Details meiner Maschine, über dessen Antriebsgrundsätze, über Entfernungen, Höhen, Geschwindigkeiten und Ausrüstungen in meinem nächsten Buch schreiben.

Meinen ersten, sehr erfolglosen und hoch gefährlichen Flug führte ich in der Nacht vom 17. März 1990 durch. Ich hatte nicht die Geduld zu warten bis die warme Jahreszeit einher kam und vernachlässigte den Fakt es in einer einsamen Gegend auszuprobieren. Ich wusste bereits, das die Nacht eine gefährliche Zeit für diese Art von Arbeit war. Von Anfang an hatte ich Pech: Die Blöcke des rechten Teils der gelagerten Plattform blieben regelmäßig stecken. Ich hätte das Problem gleich beseitigen sollen, versäumte dies jedoch.

Ich flog das erste Mal, unter der irrigen Annahme das Nachts um Eins alle schlafen würden, direkt in der Mitte des Akademie-campus. Das Abheben verlief gut, doch nach ein paar Sekunden, nachdem die beleuchteten Fenster der Gebäude unter mir versanken fühlte ich mich schwindelig. Ich hätte gleich wieder landen sollen blieb jedoch in der Luft, das war falsch weil dann eine kraftvolle Macht mit meiner Kontrolle über das Gerät, dessen Bewegung und Gewicht, nahm und mich direkt in die Richtung der Stadt zog. Gezeichnet durch diese unerwartete, unkontrollierbare Kraft, überquerte ich den zweiten Kreis der neunstöckigen Gebäude in der Wohngegend der Stadt dann ein verschneites, schmales Feld überquerend bis zur Stadtautobahn der Akademie. Die dunkle Unermesslichkeit von Novosibirsk kam immer näher an mich heran, und das ziemlich schnell. Ich war nun ein paar Fabrikschornsteinen, welche ihren dicken Rauch in die Nacht schickten, sehr nahe. Ich musste schnell etwas unternehmen. Nur mit großer Mühe konnte ich Herr der Situation werden. Letztendlich unternahm ich eine Notjustierung der Panelblöcke. Meine horizontale Bewegung verringerte sich doch dann fühlte ich mich wieder schwindelig. Erst nach dem vierten Versuch glückte die Einstellung und ich stoppte die horizontale Bewegung genau über Zatulinka, dem Industriegebiet der Stadt. Die Fabrikschornsteine unter mir, spuckten immer noch leise ihren Rauch heraus. Ich verschnaufte für einige Minuten, wenn man das denn so bezeichnen konnte, und nachdem ich mich vergewisserte, das diese „böse“ Kraft gegangen war, flog ich zurück, nicht wieder zurück zu meiner Startposition im Campus, jedoch weiter rechts davon, Richtung Flughafen. Ich tat dies um meine Spuren zu verwischen, in der Hoffnung, niemand hatte mich gesehen. Auf dem halben Weg zum Flughafen, über einem dunklen Feld wo wirklich niemand zu sehen war, kehrte ich abrupt um Richtung Heim. Am nächsten Tag war ich natürlich so fertig, das ich nicht aus dem Bett kam. 

Die Neuigkeiten im TV und in der Zeitung waren mehr als alarmierend. Schlagzeilen wie: „U.F.O. Über Zatulinka“ und „Wieder Außerirdische?“ gaben preis das mein Flug entdeckt wurde. Aber wie! Einige empfanden das „Phänomen“ als leuchtete Sphäre oder Scheibe, andere sahen nicht nur eine Sphäre sondern zwei! Andere behaupteten das sie eine echte „fliegende Untertasse“ mit Fenstern und Strahlen gesehen haben. Ich räumte mir nicht die Möglichkeit ein, das einige Bewohner von Zatulinka meine Nahnot-Entwicklungen mitbekamen sondern etwas völlig anderes, was nicht damit zu tun hatte. Übrigens war der März 1990 besonders reich geprägt von U.F.O.-Sichtungen in Sibirieren in der Nähe von Naltschik, besonders aber in Belgien, bezüglich zu Pravda, am 31. März, wo der Ingenieur Marcel Alferlane ein zwei minütiges Video des Fluges eines großen triangularen Schiffes, welches laut belgischen Wissenschaftlern ein materielles Objekt war, welches unmöglich durch unsere Zivilisation hätte gebaut werden können, aufnahm. Ist es wirklich so? Was mich betrifft, würde ich vorschlagen, das die Schwerkraft Filterplattformen (oder wie ich sie nenne: Panel-blöcke) dieser Maschinen in der Tat klein waren, dreieckig und hier auf Erden mit mehr Klugheit als meine kleinen halb hölzernen Apparate, gebaut wurden. Ich wollte auch diese dreieckigen Plattformen machen. Es ist viel sicher und effizienter auf diesem Weg, aber ich wählte das rechteckige Design weil es einfacher zu falten war, und wenn es gefalten war, ähnelte es einem Koffer eines Malers oder einer Aktentasche, welche vor der Öffentlichkeit besser den Schleier erhalten konnten um so weniger Verdacht zu produzieren. Ich wählte in meinem Fall die Form des Koffers eines Malers. Ich hatte nichts zu tun mit den Sichtungen in Naltschik oder Belgien. Außerdem, wie es erscheinen mag, bin ich bei der Verwendung meiner Entdeckung noch sehr unpraktisch. Ich fliege nur zu meinen entomologischen Schutzgebieten. Diese bedeuten mir weit mehr als alle technologischen Findungen. Im Moment besuche ich elf solcher Schutzgebiete. Acht in der Omsk-Region, eine in der Voronezh-Region und einer in der Nähe von Novosibirsk. Früher gab es dort Sechs von ihnen. Alle gestaltet oder gerettet durch mich und meine Familie, aber sie werden nicht gemocht. Nicht von der Akademie, welche mehr mit Chemie beschäftigt ist, noch vom Umweltschutzkomitee. Beide waren nicht gewillt mich bei der Rettung und dem Erhalt dieser Schutzgebiete vor bösen und ignoranten Menschen zu unterstützen. So setze ich meine Reise Richtung Westen unter den prächtigen, flauschigen Wolken am Mittag fort. Die blauen Schatten der Wolken, der anspruchsvoll geformte Niederwald und die bunten, rechteckigen Felder schwebten unter mir hindurch.

Die Geschwindigkeit meines Fluges ist recht hoch, es gibt aber keinen Wind in meinen Ohren, verursacht durch das Kraftfeld welches mich aus der Anziehungskraft der Erde sozusagen heraus schneidet. Aber es lässt mich und die Luft innerhalb seiner selbst in Takt. Ich denke das all dies, wie es war, den Raum für den Flug teilt und hinter mir wieder schließt. Das muss auch der Grund für die Unsichtbarkeit oder die gestörte Sichtbarkeit des Gerätes und dessen „Reiters“ gewesen sein, als ich durch Zatulinkas Nachthimmel flog. Aber, dieser Schutz vor der Schwerkraft ist reguliert oder nicht ganz vollständig. Wenn man seinen Kopf ein wenig nach vorne beugt fühlt man die Turbulenz des Windes welche eindeutig schmeckt nach Buchweizen oder süßen Wiesen und sibirischem Klee.

Ich verlasse Isilkul mit seinem riesigen Kornaufzug zu meiner rechten um allmählich über der Autobahn zu verschwinden, Sorge tragend, das mich weder Fahrer und Passagiere in den Autos, noch die Arbeiter auf den Feldern sehen.

Meine Plattform und ich werfen keinen Schatten, obwohl ab und zu ein Schatten erscheint. Ich sehe drei Kinder am Rande eines Waldes, ich vermindere meine Flughöhe und Geschwindigkeit und fliege so ziemlich neben den Kindern. Sie zeigen keine Reaktion was bedeutet das alles fein ist. Ich selbst oder mein Schatten sind nicht zu sehen. Oder zu hören: Das Antriebsprinzip meines Gerätes ist so konzipiert, das es niemals ein Geräusch macht, weil da nämlich absolut keine Luftreibung entsteht.

Meine Reise war lang, etwa 40 Minuten von Novosibirsk entfernt. Meine Hände waren müde, weil ich sie niemals vom Lenker wegnehmen konnte. Ebenso mein Körper und meine Füße, da ich die ganze Zeit gerade stehen musste, in der Höhe der Hüfte durch einen Gürtel verbunden mit dem Schaft des Lenkers. Natürlich könnte ich noch schneller reisen, aber davor habe ich im Moment noch etwas Furcht. Meine handgemachte Maschine ist einfach noch zu klein und zu zerbrechlich.



wird fortgesetzt ...